Migration von WordPress zu TYPO3 Wann ist es sinnvoll und wie führt man sie durch?

Ein praktischer Leitfaden für Unternehmen und Institutionen, denen WordPress nicht mehr ausreicht und die ein lizenzgebührenfreies Enterprise-CMS benötigen.

Ein Leitfaden zur Migration von WordPress zu TYPO3 – ein praktischer Leitfaden für Unternehmen und Institutionen, die ein Enterprise-CMS benötigen.
Blog 05.05.2026

Kurz gesagt

Wann sollte man migrieren:
Wenn WordPress an seine Grenzen stößt: komplexe Berechtigungen, Mehrsprachigkeit, redaktionelle Prozesse, Sicherheit, WCAG-/DSGVO-Konformität. Wenn Ihre Website weniger als 50 Unterseiten und nur einen Redakteur hat, ist WordPress wahrscheinlich die bessere Wahl. 

Wie lange dauert die Migration:
Von 6 Wochen (einfaches Projekt, einige hundert Unterseiten) bis zu 6–12 Monaten (internationales Portal mit Tausenden von Seiten und Integrationen). 

Wodurch unterscheidet sich der Ansatz:
Es handelt sich nicht um eine 1:1-Kopie der alten Website. Die Migration ist eine Gelegenheit, Inhalte, Struktur und Prozesse zu ordnen – die beste Chance, SEO und Barrierefreiheit in einem Schritt zu verbessern. 

SEO-Risiko:
Bis zu 30 % der Seiten verlieren nach einer schlecht durchgeführten Migration organischen Traffic. Eine gut geplante Migration mit URL-Mapping, 301-Weiterleitungen und Beibehaltung von schema.org eliminiert dieses Risiko. 

Erster Schritt:
Kostenlose Beratung – wir prüfen, ob eine Migration in Ihrem Fall sinnvoll ist, und schlagen einen realistischen Zeitplan vor. 

WordPress ist das beliebteste CMS der Welt – über 40 % aller Websites im Internet laufen auf diesem System. Und das zu Recht: Für einen Blog, eine Visitenkarte-Website, einen einfachen Online-Shop oder ein Portfolio eignet es sich hervorragend. Probleme treten erst auf, wenn ein Unternehmen oder eine Institution wächst. Wenn Mehrsprachigkeit, Redaktionsteams, komplexe Berechtigungen, gesetzliche Anforderungen (WCAG, DSGVO, EAA) und Integrationen mit internen Systemen hinzukommen – dann gerät WordPress ins Wanken. Nicht, weil es schlecht ist – sondern weil es nicht dafür konzipiert wurde. 

Dieser Artikel ist kein Angriff auf WordPress. Wir schätzen dieses System und empfehlen es in manchen Situationen sogar selbst unseren Kunden. Aber aus unserer 8-jährigen Erfahrung mit TYPO3 wissen wir, dass WordPress bestimmte Probleme einfach nicht lösen kann – unabhängig von der Anzahl der installierten Plugins. Und wir wissen auch, dass die Migration von WordPress zu TYPO3 kein einfacher „Export-Klick“ ist – es ist ein Projekt, das Planung erfordert, aber langfristige Vorteile bringt. 

 

Wann Migration sinnvoll ist 8 Warnzeichen

Nicht jede WordPress-Installation erfordert eine Migration. Hier sind einige konkrete Fälle, in denen ein Wechsel zu TYPO3 in Betracht gezogen werden sollte. 

Eine fehlerhafte WordPress-Seite – ein Beispiel für Fälle, in denen eine Migration zu TYPO3 sinnvoll ist.

1. Plugins werden zum Klotz am Bein

Ein typisches WordPress-Enterprise-System verfügt über 30 bis 60 aktive Plugins. Jedes davon ist eine potenzielle Fehlerquelle: Die Aktualisierung eines Plugins kann ein anderes lahmlegen, nicht jedes wird von den Entwicklern gepflegt, und manche sammeln Daten in einer Weise, die nicht mit der DSGVO vereinbar ist. In TYPO3 sind die meisten Funktionen für Unternehmen nativ integriert – Workspaces, Mehrsprachigkeit, erweiterte Berechtigungen, integrierte SEO – ganz ohne Plugins. 

2. Die Sicherheitslage gibt Anlass zur Sorge

WordPress ist das am häufigsten angegriffene CMS der Welt – dies ist eine Folge seiner Beliebtheit und nicht einer Schwäche des Systems selbst. Wenn Ihre Website jedoch personenbezogene Daten, Zahlungsdaten oder medizinische Informationen verarbeitet, ist das Risiko real. TYPO3 verfügt über ein eigenes Security-Team, veröffentlicht offizielle TYPO3-SA (Security Advisories) und jede LTS-Version erhält 3 Jahre Sicherheitspatches + 3 Jahre ELTS. Die Sicherheitsbilanz von TYPO3 ist einer der größten Vorteile des Systems im Unternehmens-, Medizin- und öffentlichen Sektor. 

3. Die Mehrsprachigkeit wird langsam zur Belastung

WordPress unterstützt Mehrsprachigkeit über Plugins (WPML, Polylang) – und das funktioniert für zwei bis drei Sprachen recht gut. Aber wenn es 5, 8 oder 12 Sprachen werden, wenn jeder Redakteur in einem anderen Land in seiner eigenen Sprache arbeiten möchte – dann versagt WordPress. TYPO3 verfügt nativ über Mehrsprachigkeit: Frontend, Backend, Site Sets, hreflang, kanonische URLs – alles an einem Ort, ohne zusätzliche kostenpflichtige Lizenzen.

5. WCAG und EAA rücken in den Fokus

Seit dem 28. Juni 2025 gilt der European Accessibility Act. Der öffentliche Sektor war bereits zuvor davon betroffen. Die Anpassung einer WordPress-Website an WCAG 2.1 AA ist möglich, erfordert jedoch eine strengere Kontrolle über den generierten HTML-Code – was WordPress-Themes oft nicht bieten. TYPO3 mit Fluid-Templates bietet vollständige Kontrolle über HTML, CSS und ARIA-Attribute. Die Integration mit EYE-ABLE – der führenden Barrierefreiheitsplattform in Europa – wird von TYPO3 nativ unterstützt. 

6. Die Website umfasst mehr als 500 Unterseiten WCAG, DSGVO, EAA

WordPress eignet sich gut für Websites mit bis zu 200–300 Unterseiten. Bei einer höheren Anzahl wird das Backend langsam, die Indizierung durch Google erfordert eine spezielle Sitemap-Verwaltung, und die Verwaltung der Inhaltsstruktur ist schwierig. Der TYPO3-Seitenbaum ist für Portale mit Tausenden von Unterseiten ausgelegt – unser Kunde Universitätsmedizin Mannheim hat über 25.000 Unterseiten in 10 Domains, das System läuft reibungslos. 

7. Integration in interne Systeme WCAG, DSGVO, EAA

CRM, ERP, Zahlungssystem, Betreuten-Datenbank, Intranet, SSO (Single Sign-On) – jede Integration in WordPress erfordert ein eigenes Plugin oder eine individuelle Entwicklung. In TYPO3 basieren Integrationen auf einer klar definierten API (Extbase/Doctrine DBAL), Middleware-Mustern und einer soliden PHP-Architektur – das ist stabiler und langfristig einfacher zu warten. 

8. Fehlen eines formellen LTS WCAG, DSGVO, EAA

WordPress verfügt über kein offizielles Long-Term-Support-Programm. Neue Versionen erscheinen häufig, ältere werden ohne klaren Zeitplan nicht mehr unterstützt. Für ein Unternehmen, das sein Budget für 3–5 Jahre plant, ist das ein Problem. TYPO3 LTS bietet 3 Jahre offiziellen Support + 3 Jahre ELTS – insgesamt 6 Jahre Planungssicherheit. Das ist ein grundlegender Unterschied für den Unternehmenssektor, den öffentlichen Sektor und NGOs. 

Wann man NICHT migrieren sollte WordPress reicht aus

Ehrlichkeit ist wichtiger als der Verkauf. Hier sind einige Situationen, in denen wir empfehlen, bei WordPress zu bleiben. 

Einfache Unternehmenswebsite mit 5–30 Unterseiten, einer Sprache und 1–2 Redakteuren – TYPO3 wäre hier übertrieben.
Blog mit Marketinginhalten – der WordPress-Gutenberg-Editor ist hier besser als das TYPO3-Backend. 
WooCommerce-Shop mit einfachem Produktkatalog – wenn du kein PIM, keinen mehrsprachigen Katalog und keine komplexen Varianten benötigst.
Das Budget ist minimal – TYPO3 erfordert eine höhere Anfangsinvestition als WordPress. 
Es gibt kein IT-Team – WordPress ist im täglichen Betrieb ohne Unterstützung durch eine Agentur einfacher zu handhaben. 

Wenn einer der oben genannten Punkte auf Ihre Situation zutrifft, werde ich Ihnen das bei der Beratung ehrlich sagen – ich werde Ihnen TYPO3 nicht aufdrängen. Besser ein gut gepflegtes WordPress als ein schlecht implementiertes TYPO3. 

Was sind die Vorteile nach der Migration? konkrete Vorteile

Die Vorteile der Einführung von TYPO3 – Sicherheit, Skalierbarkeit und WCAG-Konformität nach der Migration von WordPress.

Sicherheit auf Enterprise-Niveau

Das TYPO3 Security Team, regelmäßige Sicherheitshinweise, 6 Jahre lang Patches (LTS + ELTS) sowie ein spezielles Verfahren zur Meldung von Sicherheitslücken. Für Unternehmen, die personenbezogene Daten verarbeiten, ist dies keine Option – sondern eine Grundvoraussetzung. Wir hosten Projekte bei Hetzner in Deutschland unter vollständiger DSGVO-Konformität. 

Arbeitsbereiche und redaktionelle Prozesse

Nativer Workflow: Der Redakteur schreibt → der Koordinator genehmigt → der Pressesprecher veröffentlicht. Live-Vorschau für Stakeholder ohne Veröffentlichung. Änderungshistorie mit Rückgängig-Funktion. Keine E-Mail-Hin-und-Her-Kommunikation und keine versehentlichen Veröffentlichungen mehr. In WordPress sind dafür mindestens 2–3 kostenpflichtige Plugins erforderlich. 

Mehrsprachigkeit ohne Kompromisse

Frontend und Backend in der jeweiligen Muttersprache jedes Redakteurs. Site Sets in TYPO3 v13/v14 LTS für unabhängige Konfigurationen jedes Marktes. Native hreflang, kanonische URL, XML-Sitemap pro Sprache. Integration mit DeepL und der Web-Vision-Übersetzungserweiterung für automatische Übersetzungen. Keine zusätzlichen Lizenzgebühren (in WordPress kostet WPML 99–199 USD/Jahr). 

Kontrolle über HTML und Barrierefreiheit

Fluid-Vorlagen bieten vollständige Kontrolle über den generierten HTML-, CSS- und JavaScript-Code. Du bist nicht davon abhängig, welches HTML das Theme generiert – du schreibst deine eigenen WCAG-konformen Vorlagen von der ersten Zeile an. Integration mit EYE-ABLE, brotkrueml/schema (schema.org JSON-LD), sg_cookie_optin (Verwaltung von DSGVO-Einwilligungen) – das TYPO3-Erweiterungsökosystem ist kleiner als das von WordPress, aber jede Erweiterung wird auf Enterprise-Niveau gepflegt. 

Skalierbarkeit ohne Grenzen

Der TYPO3-Seitenbaum ist für Portale mit Tausenden von Unterseiten, Dutzenden von Redakteuren und zahlreichen Domains ausgelegt. Ein fortschrittliches Caching-System (Page Cache, Content Cache, HTTP-Cache-Header) und die Integration mit Varnish, Redis und Cloudflare gewährleisten eine Leistung auf Core Web Vitals-Niveau selbst für komplexe Websites. 

6 Jahre Stabilität mit LTS WCAG, DSGVO, EAA

3 Jahre offizieller Support + 3 Jahre ELTS = 6 Jahre ohne erzwungene Migration. Die Tools Rector und Fractor automatisieren einen Teil der Migrationsarbeit zwischen LTS-Versionen. Das ist eine Budgetplanbarkeit, die WordPress nicht bietet – dort kann jedes größere Update kritische Plugins unbrauchbar machen. 

Wie wir die Migration durchführen unser Prozess

Die Migration von WordPress zu TYPO3 ist kein einfacher „Export-Import“-Vorgang – es handelt sich um ein Projekt, das Planung erfordert, aber bei einem gut durchdachten Ablauf reibungslos verläuft. Hier ist unser bewährter Ansatz. 

Laptop mit einer Präsentation der Migrationsschritte – ein bewährter Migrationsprozess von WordPress zu TYPO3, der von Dr. Blitz-Weblab angewendet wird.

Prüfung und Entscheidung Phase 1

Bevor wir loslegen, führen wir ein umfassendes Audit der bestehenden WordPress-Website durch: Bestandsaufnahme der Inhalte (Anzahl der Unterseiten, Artikel, Medien, Formulare), Analyse der Plugins (welche sind unverzichtbar, welche überflüssig, welche müssen durch TYPO3-Erweiterungen ersetzt werden), SEO-Audit (aktuelle Sichtbarkeit, die oberen 20 % der Seiten, die 80 % des Traffics generieren, Backlinks, schema.org), Barrierefreiheits-Audit (aktueller WCAG-Status, kritische Barrieren). Auf dieser Grundlage treffen wir gemeinsam eine Entscheidung: migrieren oder nicht. Wenn WordPress ausreicht – sagen wir das ganz offen. 

TYPO3-Architektur Phase 2

Wenn die Entscheidung für eine Migration fällt: Wir entwerfen eine neue TYPO3-Architektur von Grund auf. Die Seitenstruktur (Page Tree) muss nicht 1:1 der alten WordPress-Struktur entsprechen – dies ist eine Gelegenheit zur Neuordnung. Konfiguration von Site Sets, TypoScript, Routing, Mehrsprachigkeit, Berechtigungen. Auswahl der Erweiterungen (news, ke_search, form, sg_cookie_optin, brotkrueml/schema). Entwurf von Fluid-Templates – vom ersten Tag an WCAG-konform. DevOps-Konfiguration: GitLab, Composer, Staging-/Produktions-Pipeline. 

Migration von Inhalten Phase 3

Dies ist der wichtigste und risikoreichste Schritt. WordPress und TYPO3 speichern Daten auf völlig unterschiedliche Weise. In WordPress sind Bilder als URLs im Inhalt eingebettet, in TYPO3 werden sie über die FAL (File Abstraction Layer) mit dedizierten Metadaten (Alt-Text, Bildunterschrift, Copyright) verwaltet. Interne Links sind in WordPress HTML-href-Tags, in TYPO3 Verweise auf die Seiten-UID. Die Migration erfordert eine Konvertierung, kein einfaches Kopieren. 

Unser Prozess: Export der Inhalte aus WordPress über die REST-API oder direkt aus der MySQL-Datenbank, Verarbeitung durch spezielle PHP/CLI-Skripte (Command Controller in Extbase), Import in TYPO3 unter Beibehaltung der ursprünglichen Veröffentlichungsdaten, Autoren und Kategorien. Bilder importieren wir in FAL unter Beibehaltung der ursprünglichen Dateinamen (wichtig für Google Images SEO), Alt-Texte und Metadaten. Das Ganze testen wir in einer Staging-Umgebung – niemals direkt in der Produktionsumgebung. 

URL-Zuordnung und Weiterleitungen Phase 4

Dies ist der Schritt, der über Erfolg oder Misserfolg der Suchmaschinenoptimierung entscheidet. Jede URL der alten Website muss über eine entsprechende 301-Weiterleitung zur neuen TYPO3-Seite verfügen. Wir erstellen eine vollständige Zuordnung in einer Tabelle: alte URL → neue URL → HTTP-Statuscode. Tools: Screaming Frog zum Crawlen der alten Website, Google Search Console zur Identifizierung von Seiten mit organischem Traffic, TYPO3 EXT:redirects zur Verwaltung von Weiterleitungen im Admin-Bereich. Priorität: Die oberen 20 % der Seiten, die 80 % des Traffics generieren, behandeln wir als VIP – diese Seiten erhalten individuelle Aufmerksamkeit. 

SEO und schema.org Phase 5

Eine Migration ist die beste Gelegenheit, die Suchmaschinenoptimierung zu verbessern. Wir implementieren schema.org JSON-LD über brotkrueml/schema (über 600 Typvorlagen: Article, Organization, FAQ, Product, BreadcrumbList, Event), konfigurieren XML-Sitemap, hreflang, kanonische URL, Open Graph und Twitter Card. Wir überprüfen die Core Web Vitals auf der neuen TYPO3-Seite – oft sind sie besser als bei WordPress, da wir keinen Ballast durch nicht optimierte Plugins mit uns herumschleppen. Wir testen mit dem Google Rich Results Test und dem Schema Markup Validator. 

Tests und Schulungen Phase 6

Vor dem Start: Funktionstests (Formulare, Zahlungen, Newsletter), SEO-Tests (Weiterleitungen, Sitemap, schema.org, Google Search Console), Barrierefreiheitstests (WCAG 2.1/2.2, EYE-ABLE-Audit, Tastaturnavigation, Screenreader). Parallel dazu schulen wir das Redaktionsteam: 2–3 Stunden praktische Schulung im TYPO3-Backend, Dokumentation auf Polnisch, Anleitungsvideos für typische Aufgaben. 

Inbetriebnahme und Überwachung Phase 7

Wir nehmen die neue TYPO3-Website ohne Ausfallzeit in Betrieb – die alte WordPress-Website bleibt bis zur Umstellung der DNS-Einstellungen aktiv. Nach dem Start: 72 Stunden intensiver Überwachung (Traffic, 404-Fehler, Performance, Google-Indexierung), Überprüfung der Google Search Console auf Crawling-Probleme, Verifizierung aller 301-Weiterleitungen. Die alte WordPress-Seite behalten wir 30 Tage lang als Backup – für den Fall, dass etwas übersehen wurde. 

Typische Fallstricke bei der Migration Wie wir sie vermeiden

Anzeige von Warnungen und Fehlern – typische Fallstricke und Probleme bei der Migration von Websites von WordPress zu TYPO3.

Struktur 1:1 kopieren Fehler 1

Der häufigste Fehler: Die alte WordPress-Struktur (Kategorien, Tags, Menüs) wird ohne gründliche Überlegung übernommen. Der TYPO3-Seitenbaum funktioniert anders als bei WordPress – jede Seite ist ein Knoten im Baum und kein „Beitrag“ mit einer Kategorie. Die Migration ist eine Gelegenheit, Ordnung zu schaffen: doppelte Inhalte zusammenzuführen, tote Seiten zu löschen und die Navigation neu zu organisieren. 

SEO bei der Migration außer Acht lassen Fehler 2

Fehlende URL-Zuordnungen, fehlende 301-Weiterleitungen, Verlust von Meta-Tags und Alt-Texten. Branchenstudien zufolge verlieren bis zu 30 % der Websites nach einer unsachgemäß durchgeführten Migration organischen Traffic. Unser Prozess eliminiert dieses Risiko: vollständiges Mapping, VIP-Behandlung von Seiten mit Traffic, Überwachung 72 Stunden nach dem Start.

Direkte Migration in die Produktionsumgebung Fehler 3

Wir testen immer in der Staging-Umgebung. Der Import von Inhalten, Weiterleitungen, Formulare, Zahlungen – alles wird überprüft, bevor jemand die neue Seite zu sehen bekommt. Keine Experimente auf dem Live-Server. 

Die Medien vergessen Fehler 4

Bilder in WordPress sind in den Inhalt eingebettete URLs. In TYPO3 werden Bilder über FAL mit vollständigen Metadaten verwaltet. Wenn du dich nicht um die Migration von Alt-Texten, Dateinamen und Ordnerstrukturen kümmerst, verlierst du Traffic von Google Images und beeinträchtigst die Barrierefreiheit. Wir behalten die ursprünglichen Dateinamen bei und importieren die vollständigen Metadaten in sys_file_metadata. 

Fehlende Schulung der Redaktion Fehler 5

Das TYPO3-Backend ist komplexer als das von WordPress. Ohne Schulung sind die Redakteure überfordert und werden zum alten System zurückkehren. Deshalb ist die Schulung fester Bestandteil jeder unserer Implementierungen – und keine Option. 

Häufig gestellte Fragen

Das hängt vom Umfang ab. Einfaches Projekt (einige hundert Unterseiten, 1 Sprache, keine Integrationen): 6–10 Wochen. Mittleres Projekt (tausend Unterseiten, 2–3 Sprachen, Workspaces, Zahlungssystem): 3–5 Monate. Großes internationales Portal (Tausende von Unterseiten, 5+ Sprachen, CRM-/ERP-Integrationen): 6–12 Monate. Die häufigsten Verzögerungen liegen nicht bei uns – sie entstehen durch die Bereitstellung von Inhalten und die Freigabe von Mockups.

Nein, wenn die Migration gut geplant ist. Entscheidend: vollständige URL-Zuordnung, 301-Weiterleitungen für jede Seite mit Traffic, Beibehaltung von Meta-Tags und Alt-Texten, Implementierung von schema.org JSON-LD (oft besser als auf der alten Seite), Überwachung der Google Search Console für 4 Wochen nach dem Start. In vielen Fällen beobachten wir nach der Migration eine Steigerung der Sichtbarkeit – denn TYPO3 generiert saubereren HTML-Code, schnellere Seiten und eine bessere Datenstruktur. 

Das ist möglich, aber wir raten davon ab. Eine Migration ist die beste Gelegenheit für ein Redesign – die neue Website kann von Anfang an WCAG 2.1/2.2-konform sein, für die Core Web Vitals optimiert und an die neuen UX-Anforderungen angepasst werden. Wenn das Erscheinungsbild jedoch identisch bleiben muss (z. B. auf Wunsch der Geschäftsleitung), setzen wir das Design in Fluid-Vorlagen um, verbessern aber auch dann den zugrunde liegenden semantischen HTML-Code. 

Jedes Plugin wird individuell geprüft. Einige haben eine direkte Entsprechung in TYPO3 (z. B. Yoast SEO → natives TYPO3-SEO + brotkrueml/schema, Contact Form 7 → EXT:form, WPML → native Mehrsprachigkeit). Einige erfordern eine individuelle Entwicklung. Andere erweisen sich als überflüssig – da TYPO3 diese Funktion nativ bietet. Die Liste der Plugin-Zuordnungen ist Teil des Audits in Phase 1. 

Ja – bei richtiger Konfiguration und Schulung. TYPO3 gilt als komplexes System, da das „nackte“ Backend alles auf einmal anzeigt. Aber richtig konfiguriert – wenn der Redakteur nur die Werkzeuge sieht, die er wirklich braucht – ist es übersichtlich und logisch. Eine 2–3-stündige Schulung sowie eine Dokumentation auf Polnisch sind bei jeder Implementierung enthalten. 

Ja, und das empfehlen wir oft. Phase 1: Migration der Hauptwebsite. Phase 2: Migration des Blogs / des News-Bereichs. Phase 3: Integration mit CRM, Zahlungssystem und Newsletter. Jede Phase kann separat finanziert werden (wichtig für Fördermittelbudgets). In der Zwischenzeit läuft die alte WordPress-Seite parallel weiter – ohne Ausfallzeiten. 

Ja – wir migrieren von Joomla, Drupal, dedizierten CMS und statischen HTML-Seiten. Der Ablauf ist derselbe: Audit → TYPO3-Architektur → Content-Migration → Weiterleitungen → Tests → Inbetriebnahme. WordPress ist die häufigste Migrationsquelle, da es am beliebtesten ist. 

Nach der Inbetriebnahme: 72 Stunden intensive Überwachung, danach Übergang zum regulären Support (Sicherheitsupdates, Überwachung, kleinere Änderungen). Wir schulen das Team des Kunden, damit es die täglichen Aufgaben selbst erledigen kann. Unsere Agentur steht für technische Fragen zur Verfügung. Jedes Projekt mit einem vollständigen DPA-Vertrag gemäß DSGVO. 

Der erste Schritt

Nicht jede WordPress-Seite muss migriert werden – aber jede verdient eine ehrliche Einschätzung. Wenn Sie einen Wechsel des CMS in Betracht ziehen oder das Gefühl haben, dass Ihre aktuelle Website Sie einschränkt, lassen Sie uns darüber sprechen. Wir bewerten Ihre Situation, sagen Ihnen offen, ob eine Migration sinnvoll ist, und wenn ja – schlagen wir Ihnen einen realistischen Zeitplan und einen Aktionsplan vor. 

Als TYPO3 Silver Member mit 8 Jahren Erfahrung haben wir bereits Dutzende von Migrationen durchgeführt – von WordPress, Joomla, Drupal und dedizierten Systemen. Wir betreuen Unternehmenskunden, öffentliche Einrichtungen und NGOs in Polen, Deutschland und Österreich. Kontaktieren Sie uns – je früher wir das Gespräch beginnen, desto mehr Zeit bleibt für eine sorgfältige Projektplanung. Telefon: 12 333 44 01. E-Mail: [email protected].

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Krzysztof Napora
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